So gelingt der Perspektivwechsel Richtung Zukunft
Zum Jahreswechsel stehen in vielen Teams Feedbackgespräche an.
Fehler werden analysiert, Sachverhalte rückblickend genau unter die Lupe genommen und möglichst konkret beschrieben. Dieser Blick zurück ist für viele frustrierend, denn wir wissen oft selbst, wenn etwas nicht gut lief. Fühlt sich ein Teammitglied angegriffen oder in die Ecke gedrängt, bestimmen nicht selten Rechtfertigungen, Ausflüchte oder der Fingerzeig auf andere den weiteren Gesprächsverlauf. Er oder sie ist in Abwehrhaltung und wenig offen für einen positiven Blick in die Zukunft.
Die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern. Das kann belasten. Eine Verbesserung der Leistungen wird damit meist nicht erreicht.
Daher ist es wichtig, die Perspektive möglichst schnell zu ändern und zu einem Feedforward zu kommen.
Hier steht die Lösung im Vordergrund und die Verbesserung der Arbeitsweise in der Zukunft.
Im eins zu eins-Gespräch gelingt dies, indem Sie fragend Verbesserungsansätze ansprechen: „Sie könnten überlegen, ob Sie sich beim nächsten Mal einen Ablaufplan bereitlegen, um nach Fragen von Teilnehmenden wieder schnell zu Ihrem Thema zurückfinden…“
Oder das ganze Team entwickelt gemeinsam Möglichkeiten, die Arbeitsweise zu verbessern.
- Blick zurück auf Negatives – jeder für sich
Dazu überlegt jeder zum Start eines neuen Projektes oder Jahres für sich, was in der Zusammenarbeit während der letzten Periode störend oder ineffizient war. Dabei geht es nicht darum, konkrete Daten oder Namen zu reflektieren.
- Wunsch ans Team – jeder für sich
Im nächsten Schritt notiert jeder für sich, was er sich stattdessen wünscht. Wichtig ist dabei eine positive Formulierung. Negativ wäre: „Ich wünsche mir, dass wir vereinbarte Termine nicht mehr überschreiten und ich dann am Ende des Projektes in Zeitnot gerate.“ Positiv formuliert: „Ich wünsche mir, dass wir uns an Termine halten, um unsere Aufgaben entspannt erledigen können. Notfalls informieren wir uns rechtzeitig und besprechen gemeinsam, wie …“ – Jeder identifiziert für sich aus den eigenen Notizen die wichtigsten Wünsche.
- Blick zurück auf Positives – jeder für sich
Jetzt überlegt jeder für sich, was in der Zusammenarbeit der letzten Periode gut gelaufen ist und wo Zeit und Ressourcen eingespart wurden. Anschließend wählt sich wieder jeder die wichtigsten Punkte aus.
- Zusammentragen der Ergebnisse
Nachdem jeder seine Feedforward-Gedanken (z.B. 3 Wünsche & 3 positive Punkte) vorgestellt hat, ist Gelegenheit für Verständnisfragen, nicht jedoch für Diskussion. Oft werden ähnliche Punkte vorgebracht, die dann in Clustern zusammengefasst und mit einer treffenden Formulierung versehen werden.
- „Veröffentlichung“ und Umsetzung
Haben sich alle Teammitglieder auf eine Essenz geeinigt, werden diese neuen „Vereinbarungen“ für alle sichtbar aufgehängt und bis zur nächsten Teamsitzung oder Retrospektive umgesetzt.
Mit dieser Vorgehensweise steht das Feedforward, also der Blick in die Zukunft, im Fokus. Verhalten und Muster aus der Vergangenheit dienen lediglich als Sprungbrett für eine bessere Zukunft. Ganz nach dem Motto von Stefe de Shazar:
Jetzt wünsche ich Ihnen und Ihrem ganzen Team viel Erfolg beim Perspektivwechsel und melden Sie sich gerne, wenn Sie Unterstützung beim Feedforward brauchen.
Für all Ihre Fragen und Ideen bin ich gerne für Sie da!
Ihre Nicola Haas
Erste Informationen zum Teamtraining finden Sie hier.
Für eine konkrete Situationsanalyse, wo öffnet ein Perspektivwechsel in Ihrem Team den Blick in die Zukunft, lassen Sie uns sprechen, unverbindlich & wertvoll. Planen Sie für dieses kostenlose Gespräch 30 Minuten ein und ich verspreche Ihnen, Sie nehmen bestimmt etwas für sich mit.
Sie haben das Gefühl, Ihr Team steckt starr in alten Mustern?
Neue Aufgaben fürs Team seit dem Jahreswechsel?


